E. Meyners: Grenzen und Möglichkeiten des Reiters
Grenzen und Möglichkeiten des Reiters
Reiten ist eine ganz schön schwierige Angelegenheit. Für den Menschen auf dem Pferderücken heißt das, dass seine motorische Leistungsfähigkeit gefragt ist. Was sich hinter diesem Begriff verbirgt und wie vielfältig die Anforderungen an den Reiter sind, beschreibt für die Dressur-Studien der Sportpädagoge Eckart Meyners.
Eins sein mit dem Pferd, die Harmonie der Bewegungen genießen, davon träumt wohl jeder Reiter. Doch der Weg dahin ist ein schwieriger und dornenreicher. Schließlich liegt es nicht nur am Pferd, ob ein harmonisches Miteinander möglich ist, sondern ganz besonders auch am Reiter: Er darf das Pferd nicht behindern und ihm die Freude an der eigenen Gehlust nehmen. Nur wer es schafft, die eigenen Fehler zu minimieren, wird in einen Dialog mit dem Pferd eintreten und nachvollziehen können, wie eine Bewegungsharmonie zwischen Reiter und Pferd aussehen kann.
Im Folgenden soll also die Komplexität der reiterlichen Leistungsfähigkeit transparent gemacht werden, damit jedem Reiter und Reitlehrer deutlich wird, von wie vielen Faktoren es abhängig ist, dass Reiter und Pferd sich wohlfühlen. Es muss in diesem Zusammenhang nicht nur der Reiter betrachtet werden, sondern das Pferd ist stets unterstützender oder auch begrenzender Faktor in allen Reitsituationen. Beide beeinflussen sich immer wechselseitig. Neben Reiter und Pferd spielt auch die Ausrüstung eine wesentliche Rolle, ganz besonders der Sattel. Das Thema ist hier ausgespart, weil sich allein damit ganze Bücher füllen ließen.
Die Vielfältigkeit der motorischen Leistungsfähigkeit
Die Leistungsfähigkeit eines Reiters ist von vielen Faktoren abhängig. Der Begriff „Motorik“ deutet schon an, dass es bei der Leistungsfähigkeit eben nicht nur um körperliche Abläufe geht. Die motorischen Abläufe umfassen folgende Faktoren:
- genetisch bedingte körperliche Faktoren
- physische Gesichtspunkte
- gehirnbezogene Steuerungen
- psychische und soziale Fähigkeiten
- mental-strategische Qualitäten

Alle diese Teilfaktoren können nicht isoliert betrachtet werden, sondern stehen in einer Wechselwirkung zueinander. So muss jeder Reiter individuell betrachtet werden, und der jeweilige Reiter und seine Fähigkeiten müssen dann noch einmal in Verhältnis zum jeweiligen Pferd gesetzt werden. Vereinfacht ausgedrückt: Während eine eher nervöse Reiterin auf einem Vollblüter wohl wenig Vergnügen hätte, wäre sie vielleicht auf einem ruhigen und gelassenen Pferd glücklicher.
Konzentriert man sich bei der Betrachtung des Reiters nur auf die körperliche Verfassung (physische Leistungsfaktoren wie Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer), dann bleibt die Analyse in oberflächlichen Strukturen stecken. Denn jeder Reiter benötigt zwar seine Physis, nur muss er auch in der Lage sein, sie durch gut koordinierte Techniken auf sein Pferd zu übertragen. Reine Muskelkraft reicht da nicht, im Gegenteil: Wenn der Reiter nur rohe Kraft einsetzt, kann er nicht mehr fühlen. Beim Pferd führt das zu Verkrampfungen und Widerständen. Die Bewegungsabläufe des Reiters müssen so weich sein, dass er damit in der Lage ist, ein Kommunikationssystem mit dem Pferd aufzubauen. Nur so hat der Vierbeiner eine Chance zu verstehen, was der Reiter von ihm will. Also: Körperliche und koordinative Fähigkeiten des Reiters müssen in Einklang mit seinen technischen Fertigkeiten gebracht werden.
Jeder Reiter bringt genetisch bestimmte konstitutionelle Bedingungen mit, die zum Pferd passen müssen. Ist das nicht der Fall, behindern sich beide gegenseitig. Um solche Missverhältnisse auszugleichen, ist eine enorme Körperbeherrschung des Reiters notwendig. So muss beispielsweise das Größenverhältnis Pferd-Reiter passen. Ist das nicht der Fall, kann sich der Reiter nicht im selben Rhythmus wie das Pferd bewegen – doch dazu später noch mehr.
Sowohl technisch-koordinative als auch physische Fähigkeiten des Reiters reichen allein nicht aus, um sich mit dem Pferd sachgerecht und harmonisch auseinanderzusetzen. Sie bilden zwar eine fundamentale Basis, jedoch können sie nicht optimal zur Geltung kommen, wenn der Reiter sich nicht strategisch organisieren kann. Dazu gehört auch, dass er seine eigenen Abläufe präzise und in Ruhe planen muss, also eine Vorstellung davon haben sollte, was er mit seinem Pferd erarbeiten möchte.
Ein ganz wesentlicher Faktor ist auch die psychische Verfassung, also die emotionale Stimmung des Reiters. Pferde sind aufgrund ihrer non-verbalen Kommunikation Meister darin, Stimmungen zu deuten und entsprechend zu reagieren. Wer unausgeglichen aufs Pferd steigt, beeinflusst es leistungsmäßig negativ. Der Reiter reduziert seine physischen Möglichkeiten und vermindert ebenso seinen sozialen Einfluss aufs Pferd: Er ist nicht geduldig genug, betrachtet das Pferd nicht als Partner, sondern als Sportgerät. Von dort ist es ein kleiner Schritt zum nächsten Problem: Über dieses nicht tiergerechte Verhalten „outet“ er sich in seiner sozialen Umwelt, im Stall, weil die anderen Reiter ihn nicht akzeptieren und er somit isoliert ist. Der Reiter fühlt sich in keiner Weise sozial geborgen, er ist schließlich in seiner grundlegenden emotionalen Stimmung stets negativ gepolt, was sich auf seine Reitweise und somit aufs Pferd negativ auswirkt. Oder anders formuliert: Wer völlig genervt in den Sattel steigt – aus welchen Gründen auch immer – wird auf ein ähnlich „genervtes“ Pferd treffen. Von Harmonie kann dann keine Rede mehr sein.
Die einzelnen Leistungskomponenten - Physische Leistungsfaktoren und Beweglichkeit
Reiten wird von vielen Nicht-Reitern als Sportart wenig akzeptiert. Wer noch nie auf einem Pferd gesessen hat, glaubt, der Reiter liesse sich einfach so durch die Gegend tragen. Dieses Vorurteil ist durch wissenschaftliche Untersuchungen längst widerlegt worden: Der Reiter kommt beim Traben und Galoppieren in hohe Herzfrequenzbereiche, die einem Ausdauerläufer entsprechen. Das Herz-Kreislauf-System des Reiters muss also gut ausgebildet sein, damit er während des Reiters korrekt einwirken kann. Würde seine Ausdauerfähigkeit schnell ermüden, fiele er dem Pferd nach einer bestimmten Zeit in den Rücken, was sich so nicht mehr gesund bewegen kann.
Neben der Fähigkeit zur Ausdauer muss jeder Reiter auch ein Mindestmaß an Kraft und Schnelligkeit besitzen. Die braucht es, damit das Pferd überhaupt die Chance hat, auf das erheblich kleinere Gewicht auf seinem Rücken zu reagieren. Es kommt nicht darauf an, dass der Reiter Bodybuilder-Qualitäten hat, sondern wichtig ist die gut ausbalancierte Muskulatur aller Körperbereiche, die gemäß den Abläufen des Pferdes situativ gezielt und schnell einsetzbar ist. Je gleichmäßiger der gesamte Reiterkörper ausgebildet ist, desto besser kann er seine Hilfen dem Pferd vermitteln.
Da Pferde Bewegungsabläufe haben, die der Mensch im täglichen Leben nicht kennt, ist es ihm auch unmöglich, bisher bekannte Bewegungsmuster auf das Pferd zu übertragen. Um die natürlichen Bewegungen des Pferdes zur Geltung kommen zu lassen, muss sich der Reiter mit seiner kleinen Masse der großen Masse des Pferdes anpassen. Jede kleine Bewegung des Reiters, die sich nicht den Bewegungsabläufen des Pferdes anpassen kann, stört den hoch sensiblen Rücken des Pferdes und kann bei ihm mittel- und langfristig zu Gesundheitsproblemen führen. Ein Problem, welches dann früher oder später den Reiter trifft: Wer ständig dem Pferd ins Kreuz fällt, schadet auch dem eigenen Rücken. Dabei ist das menschliche Becken als Kontaktstelle mit dem Pferd von zentraler Bedeutung. Die meisten Reiter sind im Becken blockiert – ausdauernde Schreibtischtätigkeiten fördern nun einmal nicht die allgemeine Beweglichkeit.
Um nur ein Beispiel zu nennen: Das unbewegliche Becken kann im Galopp den Pferdebewegungen nicht folgen, es entfernt sich vom Sattel (klappendes Gesäß) und stößt danach zurück auf den Pferderücken. Das Becken muss fähig sein, sich nach vorne und wieder zurück zu bewegen. Wenn das Pferd den Rücken aufwölbt, muss der Reiter, genauer: das Becken, dieser Bewegung folgen. Nur so bilden Becken des Reiters und Pferderücken eine Einheit.
Koordinative Fähigkeiten und Reittechnik
Sind diese physischen Fähigkeiten des Reiters optimal ausgebildet, bilden sie die Grundlage für eine gute Koordination des Reiters und seiner Reittechnik. Physische Fähigkeiten garantieren, dass der Reiter nicht nach kurzer Zeit des Reitens mit seinen Kräften am Ende ist. Diese Kräfte stellen optimale Bedingungen dar, um das Zusammenspiel der einzelnen Muskelbereiche über einen längeren Zeitraum zu ermöglichen und zu koordinieren. Sind die einzelnen Muskelbereiche fähig, ihre Energien untereinander fließend zu verbinden, gelingen auch die Reittechniken. Das Pferd spürt sofort, ob die Impulse im entscheidenden Augenblick in seinem Körper ankommen. Somit ist der Reiter fähig, den Rhythmus des Pferdes in sich aufzunehmen, um diesen dann je nach Situation und Erfordernis zu beeinflussen. Nur ein im Gleichgewicht und Rhythmus agierender Reiter kann sein muskuläres Zusammenspiel in eine fein abgestimmte Reittechnik ummünzen und das Pferd optimal unterstützen.
Genetische und konstitutionelle Voraussetzungen
Da jeder Reiter ein anderer Körperbautyp ist, muss diese Besonderheit auch bei der Auswahl des Pferdes berücksichtigt werden. Die Größenverhältnisse zwischen Reiter und Pferd müssen stimmen. Andernfalls kann der Reiter nicht richtig mitschwingen und somit nicht richtig einwirken. Ist das Pferd sehr breit und der Reiter eher schmal, ist ein tiefes Einsitzen kaum möglich: Der Reiter sitzt über dem Pferd und hat Schwierigkeiten, sich den Bewegungen des Pferdes anzupassen.
Auch ein zu großer Reiter kann bei einem verhältnismäßig kleinen Pferd Probleme beim Treiben haben, weil seine Beine zu weit unten, über den Pferdeleib hinaus, ragen. Auch wenn man nicht mit dem Absatz treiben sollte, so neigen diese Reiter häufig dazu, die Absätze hochzuziehen, weil sie das Pferd entsprechend anders spüren. Solche Reiter richten sich auch selten auf, sondern ziehen sich zusammen, um nicht zu stark über das Pferd hinauszuragen – und auch das beeinflusst die Möglichkeiten zum Einwirken negativ.
Die eigene Beckenkonstruktion kann für den Reiter Hilfe oder Hindernis sein – je nachdem, was er für ein Pferd reitet. Generell gilt: Wenn die Sitzbeinhöcker des Reiters weit voneinander entfernt sind, hat er keine Schwierigkeiten, in die Tiefe des Pferdes zu gelangen, um seine Reittechnik auf das Pferd zu übertragen. Bei einer engen Stellung sitzt der Reiter über dem Pferd, und seine Einwirkung reduziert sich.
Auch schlanke Körperbautypen oder athletische Reiter bestimmen die Leistungsfähigkeit. In der Reiterei werden stets schlanke Reiter mit einem ausgeglichenen Verhältnis Oberkörper zu Unterkörper gefordert, weil diese Verhältnisse als koordinativ besser eingeschätzt werden. Leider sind sehr schlanke Reiter oft in Bezug auf ihre Beweglichkeit eingegrenzt; sie sind fest. Hintergründe dafür sind bisher nicht bekannt. Doch ein Blick in die Praxis beweist dies. Demgegenüber sind „pummeligere“ Reiter, denen man auf den ersten Blick weniger Fähigkeiten zutraut, oft beweglicher und feinfühliger als schlanke. Das gilt allerdings auch nur mit Einschränkungen: Das Gewicht darf nicht zum Übergewicht ausarten! Und das gleich aus zwei Gründen: Zum einen ist ein hohes Gewicht für einen Pferderücken immer eine Belastung. Und zum anderen bedeutet das Übergewicht auch, dass sich der Reiter schlechter bewegen kann und genau damit wieder zum „gewichtigen“ Problem für das Pferd wird.
Einen guten Eindruck darüber, ob man tatsächlich zu übergewichtig ist, bietet der so genannte Bodymass-Index (BMI). Er liefert einen guten Richtwert, der folgendermaßen ausgerechnet wird: (hört sich kompliziert an, funktioniert aber ganz einfach!) Der BMI berechnet sich aus dem Körpergewicht [kg] dividiert durch das Quadrat der Körpergröße [m2]. Die Formel lautet: BMI = Körpergewicht : (Körpergröße in Metern)2.
Um das an einem Beispiel deutlich zu machen: Eine Frau mit einer Körpergrösse von 1,76 Metern und einem Gewicht von 65 Kilogramm würde den BMI folgendermaßen berechnen: 65 : (1,76 x 1,76) = 20,95. Für die Mathe-Muffel unter Ihnen: Im Internet gibt es eine ganze Reihe von BMI-Rechnern, die Ihnen per Knopfdruck das Ergebnis anzeigen.
Der ideale BMI hängt vom Alter ab:
19 - 24 Jahre BMI von 19-24
25-34 Jahre BMI 20 - 25
35 - 44 Jahre BMI 21 - 26
45 - 54 Jahre BMI 22 - 27
55 - 64 Jahre BMI 23 - 28
> 64 Jahre BMI 24 - 29
Wer einen BMI-Wert über 30 hat, sollte dringend einen Arzt aufsuchen! Solch ein Wert deutet auf ein ernsthaftes gesundheitliches Problem hin, was bei dieser Gewichtigkeit im Übrigen auch direkt auf das Pferd übertragen wird. Und auch wer den zulässigen BMI seiner Altersgruppe deutlich überschreitet, sollte nachdenklich werden!
Neben dem Gewicht spielt auch die gesamte Körperstatur eine Rolle: Ein sehr langer Oberkörper (auch in Bezug zum Unterkörper) stellt sowohl für den Reiter selbst als auch für das Pferd ein Problem dar. Diese Reiter haben oft Gleichgewichtsschwierigkeiten, weil der Oberkörper ein schwer zu balancierendes Pendel ist. Das beeinflusst oftmals die Pferde, da sie das Ungleichgewicht des Reiters ausbalancieren müssen. Hier ist es nicht selten, dass Pferde infolgedessen unrhythmisch gehen.
Strategische und psychische Fähigkeiten
Selbst der körperlich fitteste Reiter stößt an seine Leistungsgrenzen, wenn seine psychischen Fähigkeiten nicht stimmen: Erfolg wird – nicht nur beim Reiten – über den Kopf erzeugt. Das beim Reiten so wichtige Gefühl gehört dazu. Siege haben emotionale und mentale Hintergründe. Das Fundament ist immer die innere Ruhe und die Planungsfähigkeit des Reiters. Er muss für sich und das Pferd Strategien entwickeln, um zum Ziel zu gelangen. Seine mögliche Nervosität zerstört nicht nur die Vorstellung von dem, was er im nächsten Augenblick vollziehen will, sondern fließt positiv oder negativ in sein Bewegungsgefühl ein, und das Resultat ist sofort an der Reaktion des Pferdes ablesbar.
In der Reiterei wird die Bedeutung der mentalen Prozesse für den Reiter - und als Konsequenz für das Pferd - noch viel zu wenig akzeptiert. Ebenso wird die Gefühlswelt zu stark missachtet, denn sonst würde ein bestimmter Ton nicht immer noch in den Reitbahnen zu finden sein: Wer angeschrieen oder wie ein Vorschüler behandelt wird, ist nicht entspannt, sondern verkrampft! Jede Emotion des Reiters führt zu einer Muskelkontraktion. Positive Gedanken lassen den Muskel nach der Kontraktion wieder los, so dass er rhythmisch weiterarbeiten kann. Das Gegenteil ist bei negativen Emotionen der Fall. Es kommt zu einer Dauerkontraktion, die den Reiter aus seinem Rhythmus bringt. Dieser unrhythmische Zustand innerhalb des Reiters beeinflusst das Pferd negativ.
In diesem Zusammenhang wird klar: Ausbilder müssen den Reitern genügend Zeit zum Verstehen ihrer Aufgaben lassen, damit sie einen Plan entwickeln können, dessen Qualität danach an der Reitausführung positiv oder negativ sichtbar wird. Jede Planung unter Zeitdruck lässt Planungsfehler des Reiters entstehen, die vom Pferd nur mit unkorrekten Bewegungen beantwortet werden können. Man kann also sagen, dass das Pferd nicht die Fehler macht, sondern das Pferd folgt mit seinen Bewegungen den auslösenden korrekten oder unkorrekten Hilfen des Reiters.
Soziale Fähigkeiten
Der Mensch fühlt sich nur in harmonischen Gruppen wohl. Gruppenzugehörigkeit ist jedoch von der Kontaktfähigkeit der einzelnen Reiter abhängig, die versuchen müssen, für andere Empathie (die Fähigkeit zum Einfühlen und Eindenken in andere Personen) zu zeigen bei gleichzeitigem Einbringen eigener Interessen. Wenn jedoch die Balance in Richtung eigener Interessen verschoben wird, gelangt der Reiter in eine Außenseiterrolle, die sich insgesamt auf sein Wohlfinden im Stall und beim Reiten nicht positiv auswirkt. Ein Reiter ist bei negativer emotionaler Stimmung nicht imstande, seine optimale Leistungsfähigkeit abzurufen und auf das Pferd zu übertragen, damit es zu einem harmonischen Miteinander kommen kann.
Fazit
Jeder Reiter ist individuell. Der Ausbilder muss das Zustandekommen von Bewegungsleistungen des Pferdes in Zusammenarbeit mit dem Reiter sehr differenziert sehen. Es wird also deutlich, dass – wenn man es idealtypisch formuliert - der beste Unterricht für Reiter und Pferd der Einzelunterricht ist. Dazu muss der Reitlehrer gelernt haben, Pferde und Reiter zu analysieren und diese Ergebnisse entsprechend umzusetzen.
Der Autor Eckart Meyners ist Sportpädagoge und eschäftigt sich seit mehr als 30 Jahren mit den Bewegungsmustern von Reiter und Pferd. Er bildet national und international Reiter, Trainer und Richter aus und ist im Fachbeirat der Dressur-Studien.
Lesetipps:
Meyners, Eckart: Aufwärmprogramm für Reiter, Kosmos, 2008
Hirtz, P./Nüske, F.(Hg.)Bewegungskoordination und sportliche Leistung integrativ betrachtet, Hamburg 1997
Scheid, V./Prohl, R.: Trainingslehre, Wiebelsheim 2003
Weineck, J.: Optimales Training, Erlangen 2007
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