Definition der Anlehnung: Andrea Jänisch

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Die Definition der Anlehnung:

Andrea Jänisch

 

Andrea Jänisch ist vor allem als Ausbilderin von Gangpferden bekannt. Töltkurse für  Isländer, Paso Finos oder Foxtrotter machen aber nur einen kleinen Teil ihrer Arbeit aus. Denn ihre Schüler sollen vor allem besser Reiten lernen – die Töltausbildung kommt als spezieller Ausbildungsteil dazu. So finden sich längst nicht nur Gangpferde in ihren Kursen und Andrea Jänisch reitet ihre klassisch ausgebildeten Lusitanohengste auch im Tölt, wenn sie die Anlage dazu zeigen.

 

Wie definieren Sie Anlehnung?

Möglichst leicht und so wenig wie möglich. Eine statische Reiterhand führt immer dazu, dass sich das Pferd daran stabilisiert. In gewissem Maß ist das wünschenswert, aber es kann auch gefährlich werden. Denn das Pferd bringt allzu leicht den Reiter dazu, den Pferdekopf zu tragen.  Ich halte es da mit Nuno Oliveira, der gesagt hat: Wer auf dem Pferd arbeitet, hat auf demselben nichts zu suchen. Ich gebe Hinweise mit der Hand, aber ich möchte mich nach Möglichkeit nicht anstrengen auf dem Pferd. Viel Gewicht in der Hand wäre mir sehr unangenehm.

 

Das gesamte Interview mit Andrea Jänisch lesen Sie in unserer Printausgabe 3/2005.
Die Printausgabe können Sie hier bestellen

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