Definition der Anlehnung: Hubertus Schmidt
Die Definition der Anlehnung:
Hubertus Schmidt
Hubertus Schmidt ist amtierender Europa-Vizemeister der Dressurreiter und gewann bei den Olympischen Spielen 2004 mit der deutschen Mannschaft die Goldmedaille.
Wie definieren Sie Anlehnung?
Da gibt es natürlich die bekannte Definition, die Sie auch in den FN-Richtlinien nachlesen können. Für mich ist es aber noch mehr: Eine konstante, leichte Verbindung zum Pferd.
Machen Sie Unterschiede in den verschiedenen Phasen der Ausbildung?
Nein, nicht unbedingt. Konstant, gleichmäßig – das ist schon schwer genug, daran muss man wirklich arbeiten. Also weder zu leicht, noch zu stark: Es darf nicht unangenehm werden. Wenn ich nichts in der Hand habe, ist das unangenehm, und wenn ich zuviel Druck spüre, ist es das auch.
Das sieht natürlich jeder anders. Für den einen sind erst fünf Pfund Druck unangenehm, andere setzen das viel geringer an.
Ich gehöre zu den letzteren: Ich will die Pferde doch nicht durch die Gegend tragen, die sollen sich schön selber tragen! Es hängt eben davon ab, wie sensibel der Reiter ist und wie sensibel das Pferd. Denn es wird immer schwieriger, je feinfühliger die Pferde sind, je leichter sie an der Hand werden.
Das gesamte Interview mit Hubertus Schmidt lesen Sie in unserer Printausgabe 3/2005.
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