Galopp-Tipps: George Maschalani

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"Buchstabe für Buchstabe lernen" 

Westerntrainer George Maschalani

Das ist ein Auszug aus dem Interview in unserer Ausgabe 2/2006, welche Sie hier im Sammelband 2006 bestellen können.

Welche Hilfen geben Sie zum Angaloppieren?
Das ist überhaupt kein Kunststück. Wenn ein Pferd gelernt hat, zwischen Zügeln und Schenkeln wirklich gerade gerichtet zu gehen – erst im Schritt, dann im Trab – brauche ich mir über das Angaloppieren keine Gedanken zu machen. Ich lege den inneren Schenkel an den Bauchgurt, den äußeren Schenkel leicht zurück und gehe mit dem Becken in den ersten Galoppsprung hinein. Vielleicht noch ein Stimmkommando, das reicht. So ergibt das eigentlich immer einen korrekten Galopp.

Genau wie beim Dressurreiten?
Das ist die einfachste Hilfe! Warum lege ich überhaupt den inneren Schenkel an den Gurt? Nur, damit das Pferd im Galopp nicht die gerade Linie verlässt und nach innen fällt. Wenn ich mit dem äußeren Schenkel treibe, und das Pferd ist nicht sehr gut geschult, fällt es nach innen. Ich kann doch ein Pferd auf alles konditionieren. Ich muss es dem Pferd nur angenehm machen, dann weiß es, was es tun soll. So könnte ich es auch lehren, den Galopp aufzunehmen, wenn ich ihm statt eine Schenkelhilfe zu geben nur den Widerrist streichle.

 

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