Staatsanwälte ermitteln gegen Spitzenreiter wegen Dopings

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22. Juli 2009:

Nachdem einige Dopingfälle im Spitzenreitsport bekannt geworden sind, ermitteln nun auch die Staatsanwaltschaften gegen die betreffenden Reiter. Offenbar auf Betreiben der Tierschitzorganisation PETA wurden die Verfahren aufgenommen.

 

Folgende Pressemitteilung von PETA erreichte uns gerade dazu:

"Die Staatsanwaltschaft Essen hat die Ermittlungen im Dopingskandal koordiniert und die zuständigen Staatsanwaltschaften eingeschaltet. Dies bestätigte die Justizbehörde in einem Schreiben an die Tierrechtsorganisation PETA. Die Pferdesportler Ludger Beerbaum, Marco Kutscher, Meredith Michaelis-Beerbaum und Isabell Werth werden von PETA unter anderem beschuldigt, ihre preisgekrönten Pferde mit verbotenen Medikamenten gedopt zu haben.

 

„Doping ist kriminell, unsportlich und zerstört die Gesundheit der Pferde“, kritisiert Dr. Edmund Haferbeck, wissenschaftlicher Berater von PETA. Dass einige der Sportler gegenüber den Medien behaupten, nichts von Doping bei ihren Pferden gewusst zu haben, findet Dr. Haferbeck absurd. Gerade Volljuristin Werth, die eine eigene Pferdezucht betreibt und seit 1992 an den Olympischen Spielen teilnimmt, kaufe man die Schönfärberei nicht ab. Der Tierrechtler hofft auf schnelle Ermittlungsergebnisse der Staatsanwaltschaft – zum Wohl der Pferde: „Ein Tier, das lahm ist und Schmerzen hat mit teilweise in Deutschland nicht zugelassenen Medikamenten aufzuputschen und in den Wettkampf zu schicken, ist ethisch nicht vertretbar“, so Dr. Haferbeck. „Zudem liegt hier ein eindeutiger Verstoß gegen das Tierschutzgesetz vor, was endlich anzuklagen ist.“

 

Link zu PETA

Link zu Peta mit weiteren Infos zu Doping